Wege zum Ich

Archiv-Nr. 82U140 / Laufzeit: 6h 07min

Fünf Einzelvorträge mit den folgenden Themen:

Geiz

Wo liegen die Wurzeln des Geizes? Warum können wir uns nichts gönnen? Geiz zeigt sich auf mehreren Ebenen unseres Seins gleichzeitig und wird von uns als solcher oft gar nicht wahrgenommen. Er findet seinen Nährboden im Mangel an Liebe zum Leben und in empfundener Knechtschaft. Mit dem Älterwerden treten die Symptome immer mehr zu Tage. Wie können wir Geiz bei uns entdecken und uns davon befreien?

Wert des Geldes, Macht des Geldes

Geld in der Antike. Welche Beziehung hatten die Menschen früher zum Geld? Die Volkswirschaft gründet darauf, dass etwas fehlt. Der Arzt lebt von fehlender Gesundheit, die Justiz von fehlender Gerechtigkeit, der Händler von fehlenden Waren usw. Unser Leben hier kommt durch dieses Fehlen in Bewegung und Geld ist ein Zeichen davon. Die wichtigste Frage – gerade in diesem Kontext – lautet: Was fehlt mir? Weinreb geht auch auf die Beziehung zum Geld und auf das Thema Entwicklungshilfe ein.

Eifersucht

Zusammenhang der Begriffe für Besitztum und Eifersucht im Hebräischen. Die Bedeutung Kains und Abels mit Ihrem Opfer in unserem Leben. Der Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Untreue und Eifersucht.

Mann und Frau

Unsere Angst vor dem Gegenüber. Mann und Frau als Geheimnis der Schöpfung.

Das Wagnis der Liebe

Jeder Mensch hungert nach Liebe. Wer wagt die Beziehung? Man verkriecht sich weil man Angst vor sich selbst hat. Man verneint das Leben hier wenn man auf einen Himmel im Jenseits vertröstet. Eine Verneinung die aus Unglauben resultiert. Nur Trübsal und Elend nimmt man hier wahr – Projektionen des eigenen Verlangens nach Sicherheit, die es hier nicht geben kann. Der Tod ist sicher, aber wir sind auch ewig. Gott liebt DIESE Welt, warum sollten wir sie ablehnen? Freude am Leben hat nur, wer sich der Liebe hingibt.