Archiv-Nr. 87B86 / Laufzeit: 4h 31min

„Das entspricht nicht der Realität“ hört man oft, wenn Menschen von Märchen und Mythen erzählen. Was aber ist real? Inwieweit sind wir als Menschen real. Wir sind nicht nur hier konkret erscheinend, sondern auch nicht-konkret, nicht erklärbar. Diese Seite, die sich dem Wissen entzieht, ist auch die Seite der Märchen und Mythen. Eine andere Wirklichkeit begegnet uns. Man könnte auch sagen: Eine andere Realität. Von dieser Realität spricht auch die Bibel. Wenn hier von Opfertieren, Riesen, sprechenden Schlangen und Tieren mit sieben Köpfen gesprochen wird, sollte jedem klar sein, dass die Bibel nicht primär vom Leben erzählt, welches wir „real“ nennen. Dem HIER Erscheinenden steht auch immer das Nicht-Erscheinende DORT gegenüber. Was DORT als „Riese“ erscheint, kennen wir HIER als die mächtig erscheinende materielle Welt, die sich uns auf dem Weg entgegenstellt. Die Beziehungen des HIER mit dem DORT zeigen sich in der Sprache, die Hebräisch doch „safa“ heißt und zugleich auch UFER bedeutet. Das Ufer ist der Übergang zwischen zwei Welten: der Zeit (Wasser) und dem Ewigen. Deshalb auch die Betonung des WORTES und „Im Anfang war das WORT“. Das Wort ist der Übergang. Es verbindet beide Welten.
Märchen erzählen uns vom DORT und teilen deshalb Wesentliches mit.

Aus dem Inhalt:

Weinreb verweist bezüglich der Symbolik auf das Buch: Kabbala im Traumleben des Menschen

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