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Die Seele und die Ewigkeit

Archiv-Nr. 84IR201 / Laufzeit: 5h 40min

Wie beschreibt man etwas, das nicht greifbar ist? Was man allgemein unter dem Begriff Seele versteht, lässt das Jenseitige in uns selbst häufig unbeachtet. Wie sollte man auch etwas miteinbeziehen, das sich fortwährend entzieht. Die Seele leidet, weil der moderne Mensch sehr wenig oder gar nichts mehr darüber weiß, wer er in seinem Wesen wirklich ist. Sie sehnt sich zurück, macht sich immer wieder bemerkbar – doch bedient sie sich einer Sprache, an die wir uns erst wieder erinnern müssen. Die Heimat unserer Seele ist die Ewigkeit, ein »Ort« jenseits von Raum und Zeit, in vielen Kulturen und der Mystik »das Nichts« genannt. Das übersteigt die menschliche Vernunft, insbesondere des modernen westlichen Menschen, der für alles eine Erklärung, Fakten und Beweise haben möchte. Doch je mehr uns erklärt wird, desto unglücklicher werden wir. Durch das Vertrauen ins Leben erlangen wir die Einsichten, die wir benötigen. Es ist bereits alles da. Unsere Seele ist mit der Quelle des Seins verbunden; sie bedarf keiner Belehrung. Wie wir (wieder) Kontakt zu der Quelle in uns aufbauen bzw. zulassen können, ist Inhalt dieses Vortrages, der 1984 auf der Insel Reichenau gehalten wurde. Es könnte sich im Hören ein Empfinden dafür einstellen, was die Seele ist.

  1. Nicht-Erscheinendes ist mit »Werkzeugen« des Erscheinendem nicht fassbar. Die Seele braucht keine Beweise und Erklärungen. Glauben und Vertrauen sind die Sprache der Seele. Die Bibel unterscheidet die Leibseele (Nephesch) und die göttliche Seele (Neschamah) in uns. Der Geist (Ruach) verbindet beide Seelen in uns. Der Atem Gottes.
  2. Gott erträgt die Einsamkeit nicht. Er sehnt sich nach einem Gegenüber. Freude ohne Liebe? Der Mensch erkennt Gottes Geschenk nicht und wähnt sich alleine.
  3. Liebe bedingt die »andere Seite«. Böse Geister begehren Einlass beim Menschen. Gefallene Engel. Gute Geister drängen sich nicht in den Vordergrund, sind bescheiden.
  4. Jede/r Einzelne ist wichtig. Wie Stimmungen in uns entstehen. Krankheit und Verletzung kommen schnell, Heilung braucht Zeit. Das Ewige drückt sich im Zeitlichen aus. Die Bedeutung unseres Berufes. Suchen wir im Beruf die Einheit oder den Rausch? Gelassenheit erkennt man an der Fähigkeit tragen zu können. Das Böse erträgt nichts, ist voller Ungeduld. Namen und Benennen. Einfall und Schicksal. Nephesch, Neschamah und Ruach als nicht zu trennender Komplex.
  5. Von den unterschiedlichen Geistern und ihren Wirkungen. Gott sucht jeden Menschen zu seiner eigentlichen Größe aufzurichten. Die Entstehung der Dämonie am 6. Schöpfungstag. Rein und unrein – sehnen wir uns nach dem Ewigen oder suchen wir in der Zeit?
  6. Die Dämonie sucht immer die Masse. Die Erzengel als Realität in uns. Der Engelfürst Henoch, der auch Metathron genannt wird. Samael, der Todesengel. Dämonen ertragen keine Liebe.
  7. Was ist Ewigkeit? Unsere Sichtweise zieht gute oder böse Geister als Helfer in unser Leben. »Der Nächste« bist du dir selbst. Im Nichts ist alles. Durch Imagination wird es erfahrbar. Wer seine Zeit vergeudet bindet bei sich selbst die Neschamah, deren Freilassung den Menschen in den Zustand größtmöglicher Freude und Liebe versetzt.
  8. Am Grab treffen Zeit und Ewigkeit aufeinander. Wer das Ewige im Zeitlichen greifbar machen will, unterliegt der Verführung des 6. Tages. Jeder Mensch hat die Quelle des Lebens in sich selbst. Niemand hat mehr oder weniger.
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