Weinreb Tonarchiv

Die Offenbarung des Johannes 3

Archiv-Nr. 85B36 / Laufzeit: 5h 56min

Insgesamt sind vier Vortragsreihen über die Offenbarung des Johannes aufgezeichnet worden. Drei davon wurden mit dem gleichen Titel benannt. Dieser hier wurde 1985 in Basel gehalten.

  1. 85B36 01 Friedrich Weinreb Download 44:05
  2. 85B36 02 Friedrich Weinreb 46:16
  3. 85B36 03 Friedrich Weinreb 46:12
  4. 85B36 04 Friedrich Weinreb 46:31
  5. 85B36 05 Friedrich Weinreb 45:09
  6. 85B36 06 Friedrich Weinreb 44:43
  7. 85B36 07 Friedrich Weinreb 42:04
  8. 85B36 08 Friedrich Weinreb 42:27

Der Vortrag Stunde für Stunde mit wörtlicher Transkription:

Erste Stunde

Es freut mich, dass ich hier, in Basel, jetzt auch etwas von den Offenbarungen von Johannes, erzählen kann, wenn es auch nur 4 Abende sind. Doch, 4 x 2 Stunden, jedenfalls und ich möchte, die Offenbarungen, so besprechen, dass sie total, im Ganzen der Bibel einen Platz haben. Denn wenn ich sie besprechen würde, als wie man so immer sagt, eine schreckliche Apokalypse, Weltuntergänge und allerlei Pferde, die am Himmel reiten, dann ist es sehr billig. Dann kann man sich dann ganz hingeben und Leuten dann Angst machen, wie man will. Und das tut man gerne, weil die Leute, wir auch, irgendwie eine Untergangsstimmung spüren. Schon allein, wenn man denkt, das Leben ist begrenzt. Was in der Welt geschieht, ist schon, Sache der Welt. Aber jeder persönlich, hat das Gefühl, ja, wie lange lebe ich noch? Kann 100 werden, 110, wie alt werde ich schon? Und deshalb, sind wir irgendwie schnell, leicht eingespielt, auf dieses Thema von Untergang.

Aber wie ich sagte, ich möchte mich nicht so schnell fallen lassen und dann mitmachen und dann sagen, gut, dann gehe ich unter, schrecklich, all das und man kann dann prophezeien, was alles noch los sein könnte. Wir wissen, schon die Zeitungen, schreiben gerne Sensationen, wenn etwas schreckliches geschehen ist. In der Zeitung schreibt niemals, es geht den Leuten dort nur gut. Das ist kein Thema für die Zeitung. Und so sehen wir auch im Leben, weil wir, irgendwie, durch unsere beschränkte Lebensdauer, sind wir irgendwie programmiert, auf Untergang. Und programmiert, auf Negativem. Wenn es gut geht wird man krank, dann kommen sonstige Dinge, die Preise steigen zu viel, Löhne gehen runter, oder Gift kommt, Umweltverschmutzung, Waldsterben usw., die Apokalypse, die Offenbarungen von Johannes passen dann, wenn man so sieht ganz dort hinein.

Und doch, habe ich das Gefühl, schon immer gehabt, dass da ein „Fehler“ ist, weil wir hier dann, das benutzen, um schnell zu sagen, also, sie haben Recht, Untergang, siehst du, das letzte Buch der Bibel, spricht auch, „nur“ von Untergang. Man vergisst sogar, die paar letzen Kapitel in den Offenbarungen, die sogar sehr gut aussehen, man ist sehr beeindruckt von den 18-19 Kapiteln, wo es dann „schief“ aussieht. Deshalb, wenn ich sage, ich möchte die Offenbarungen, im Ganzen der Bibel sehen und ernst nehmen, keinen Spass machen, dass ich jetzt etwas prophezeien kann, oder, der macht es so, ich mache es anders, ich nehme es ernst. Denn ich weiß ganz gut, ich weiß nichts. Ich weiß genau, die anderen wissen auch nichts, aber sie tun, als ob sie es wissen, ein Mensch, kann nicht wissen, kann heute prophezeien, die Welt wird in 3 Jahren untergehen und er kann morgen sterben. Er erlebt die 3 Jahre nicht einmal. Was kann man schon vorher sagen, was sein wird? Und wenn schon, wer ist dabei? Wie geht das dann?

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Deshalb möchte ich das letzte Kapitel der Bibel, mit dem allerersten, irgendwie, in Verbindung bringen. Die Schöpfungsgeschichte, dann lesen wir auch, „im Anfang schuf, oder erschafft Gott die Welt und dann, wird gesagt, die Erde, ist dann „tohu wabohu“, thaw-heh-waw waw-beth-heh-waw 400-5-6 6-2-5-6, wüst und leer, übersetzt man manchmal, oder „Irrsal und Wirrsal“, Chaos. Und dort wird schon erzählt und ich glaube, das sollen wir uns auch mal richtig überlegen, wie es bei uns, in Wirklichkeit ist. Dort, wo Gott sich, bei der Schöpfung der Welt bekannt gibt, als Begegnung, kann man sagen, er erschafft aus sich. Aus seiner Quelle, aus dem Sein, die Welt erschaffen. Himmel und Erde und dann kommt gleich und die Erde, ist tohu wabohu und tohu, thaw-heh-waw 400-5-6, ist eigentlich, ein Abgrund, wie bei einem Alptraum, man reinfällt und es ist kein Grund da, man fällt und fällt, in Panik. Und bohu, beth-heh-waw 2-5-6 erklärt man ist und alles, ist dort drin. Ein Paradox.

Eine Welt ohne Grund auch ohne Sinn, kein Grund da, ein Abgrund, nicht nur, im Gebirge, könnte ein Abgrund sein, auch im Leben selber, kein Grund ist da, kein Grund zum Leben, kein Grund sich zu freuen, es ist alles im Fallen, fallen, in die Vernichtung hinein. Wir fallen auch eigentlich. Wenn wir leben, leben wir zum Tode hinaus, denn dann weiß man nicht weiter. Und das Gefühl hier, auf Erden ist, es geht Richtung Sterben. Man sagt, langsam, Gott sei Dank, aber, es hängt davon ab, wie man es messen will. Es geht, gemessen auf Milliarden Jahre, oder Millionen Jahre, sehr schnell. Diese „100 Jahre des Menschen“, 110 Jahre des Menschen, sind nichts, gesehen auf das Ganze. Also, ein Untergang. Und deshalb, sagt man, beim Anfang, die Welt ist tohu wabohu, Chaos, weil, bei der Begegnung, gleich schon der Andere, von dem vielleicht erhofft wird, dass er mich erkennen wird, mich verstehen wir, mit mir eine Beziehung eingehen wird, dass der Andere, irgendwie, zu ist, oder sehr ablehnend ist, Chaos.

Ich stehe dann, allein, ich bin dann einsam, weil ich, mein Gegenüber ist so, dass er nicht reagiert. Wie wir auch spüren, wie kennen wir Leute, in der Welt? Wir haben manchmal, paar gute Minuten, eine Stunde und dann, geht man weg, man ist müde auch während der Stunde, denkt man an andere Dinge, man kann niemals, eine richtige Beziehung eingehen, es sei denn, man macht gleich Kompromisse, dass man nicht zu viel erwarten soll, ich nicht und der andere nicht. Erwarte nur das, was gesetzmäßig, zu erwarten wäre, mehr nicht. Also, dieses tohu wabohu, ist eigentlich auch, am Anfang, eine Apokalypse, die Welt entsteht, Himmel und Erde, Erde ist Chaos, dann gehts weiter und Finsternis, über dem Abgrund, also weiter, negativ. Wie der Abgrund, also, kein Grund ist da. Man fällt hinein, man fühlt sich auch, wie ein „Geworfen-Sein“ zur Welt, man ist hinein geworfen, aber man weiß nicht wozu, wie kann man fragen, wozu?

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Wenn man den Anfang schon so sieht und man sagt gleich, gut, nach paar Versehen, kommt dann und Gott sagt, „es werde Licht und es ist Licht“, ist schön, gut, dann bin ich einverstanden für den Moment, aber gleich weiter kommt schon, Kain und Abel und der Abel wird getötet von Kain und dann weiter, kommt die Sintflut und dann kommt die Knechtschaft in Ägypten, allerlei Dinge kommen, die gleich sehr viel Negatives zeigen und es endet, irgendwie, im AT, mit dem Untergang des Tempels, der Wohnung Gottes und im NT, mit der Kreuzigung. Schon, Auferstehung, aber die Welt hier, kennt nur das, das andere ist, also ob wir sagen, das ist hinzu gefügt.

Und deshalb, mit dieser Einführung, möchte ich die Apokalypse, die Offenbarungen, auch so mal betrachten, wie es auch manchmal, auch so beschrieben wird, nämlich im Sinne, dass man sagt, so sind wir, als Mensch, all das ist, wie wenn wir träumen manchmal, mal, sehr oft, Alpträume, oder böse Träume, es ist nicht so schön, im Traum. Wenn schon, dann geht er vorbei, dann wird man wach und immer bleiben Dinge fraglich im Traum, man weiß nicht. Dann kann man, Apokalypse, genau so, vergleichen mit dem Traum, weil ich das so sage, von der jüdischen Überlieferung her, wo man die Offenbarungen dann nicht so kennt, aber, den Daniel (danijel), daleth-nun-jod-alef-lamed 4-50-10-1-30 kennt, wo auch, merkwürdige Dinge gesagt werden. Und da heißt es auch, das ist dein Traum, du träumst so, du wirst wach werden, zur echten Welt.

Den Traum, den du hast, ist ein Traum, wozu denn? Um dir zu zeigen, dass du in einer geträumten Welt lebst, dass es nicht die echte, die wirkliche Welt ist, denn, was man auch Gutes von der Welt hier sagt, man kann gleich mit sehr viel Negativem antworten. Man kann sagen, ich bin doch einsam, ich kenne viele Leute, wer versteht mich schon? Ich verstehe mich selber nicht, wer mag mich eigentlich? Die Leute tun manchmal so. Sie haben keine Zeit, für einen Moment schon und dann? Ich werde immer schwächer, werde älter, man verschwindet und man wird vergessen, also, man kann immer mit Negativem antworten. Also, die Welt ist gut. Ja, schön, sagst du, ist gut, aber ich habe es sehr schlecht. Ich habe nicht genug Geld, habe keine Freunde, bin enttäuscht fortwährend und so, heißt es auch, die Offenbarungen, sind dann, wie der Daniel, sind dann, die Erlebnisse des Menschen, die er wirklich erlebt, die aber, er nicht imstande ist, auszusprechen, weil das zu mies wäre, zu negativ. Wenn man die Wahrheit sagen würde, zu der Welt hier, dann ist alles, doch negativ. Man kann schon, tut auch sein Bestes, die Welt nett zu machen, man weiß aber, wenn schon, dann muss ich mich betäuben, das heißt, ich muss taub werden, weil, ich will nicht wissen, was ist, will mich verstecken, betäuben im Rausch der Medien, der Freizeit, ich denke nicht weiter nach. Aber eigentlich, muss man sagen, man kann jedem Menschen sagen, wo sind, wenn er jung ist, wo sind deine Großeltern, deine Urgroßeltern, wo sind die geblieben, Onkel, Tanten? Wenn man älter wird, sagt man auch, wo sind dein Bekannten geblieben, Verwandtschaft, wo sind die geblieben? Alles und du sagst, ist gut.

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Also, Offenbarungen, wenn man sie ernst nimmt, muss man sagen, wenn das tatsächlich, eine Mitteilung ist, für uns, eine Offenbarung, etwas, das verborgen ist, wird entdeckt, geöffnet, es wird, wie das im Hebräischen heißt, aufgedeckt, es war zugedeckt, es wird aufgedeckt, gilui, gimel-lamed-waw-jod 3-30-6-10, aufdecken. Also, eine Offenbarung, ist auch etwas, was zugedeckt war, es zeigt dir, schau, diese Welt hier, wie du es auch drehst und wie du auch lebst, es kommen dir, immer, negative Geschehnisse. Du kannst dich dann betäuben, kannst Schmerzmittel nehmen, kannst Valium nehmen, was es allerlei heute gibt, um zu betäuben, das weißt du ganz gut, kannst dich mit der Karriere betäuben, kann dann sagen, muss schnell weiter kommen, ich weiß ganz gut, Karriere, bis zur Pensionierung, dann muss ich aufhören. Wenn weiter dann, die paar Jahre, werde ich alt, Altersheim. Man weiß, es wird schwächer und die Generation heranwachsen, die klein waren, sind erwachsen dann, Leute in der Regierung und ich habe sie gekannt als Kinder, kann man sagen, wenn man älter wird. Also, man wird selber, ausgeschaltet.

Also, die Offenbarung, ist tatsächlich, das öffnen von etwas, was wirklich da ist, aber wir wollen es nicht wissen. Wird gezeigt, das werde ich hoffentlich dann in den kommenden Abenden weiter besprechen können, ausarbeiten, vom Text der Offenbarungen her, darüber sprechen. Aber jetzt, für den ersten Abend, muss man sagen, dass im Leben, tatsächlich, wenn man wach wird, im Traum, der Traum, dann eine Welt eröffnet, dass unseren meisten Träume, negativ sind, ängstlich sind. Es kommt mal vor, dass man brav, schön, träumt, da ist wahr. Aber, wenn man hört von Träumen, ist im allgemeinen, unverständlich, sind Wesen da, die nicht richtig da sind, wenn schon, Farben, andere Dinge sind da, oder schwarz-weiß, der Traum ist wirklich, im allgemeinen, nicht angenehm.

Und deshalb auch, die große Suche nach Traumdeutungen, weil man hofft, dass ein Traum vielleicht doch, etwas Gutes enthält. Aber man braucht den Traum schon nicht, wie ich sagte, unser Leben selber, zeigt schon, in der Erfahrung schon so viel enttäuschendes, was ich gehofft hatte, dass dann eine Täuschung zeigte, es erwies sich als Täuschung, eine Ent-täuschung, es war also nicht wahr, was ich hoffte, es kann gar nicht wahr sein und hofften die Jugend, dass man das und das werden wird, vielleicht 30-40%, haben das dann auch erreicht und ich weiß, das ist sehr zeitlich, bis auf weiteres geht das, wo ist die Grenze? Wir leben in den Grenzen und diese Grenzen machen uns schon das Leben eng. Wie ich schon öfters erzähle, die Enge der Grenzen, ist auch Anfang von der Angst. Enge und Angst, sollten zusammen hängen. Dass die Angst, gerade aus der Enge kommt.

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Also, wenn ich die Offenbarungen jetzt bespreche, dann nicht sagen, dass Apokalypse, weit weg, geschehen wird, seien wir mal, bei uns selber und fragen wir uns selber, wie sind wir selber, im Leben? Was geschieht uns selber, im Leben? Wei geht das alles? Versuchen wir das, vielleicht so zu erfahren, zu erleben, wie wir leben. Nicht sagen, es ist später, in der Welt, soll es so zugehen. Es geht schon schlimm genug zu. Bis heute, soweit man weiß, sind alle Generationen sterblich gewesen. Es gibt ein Skelett von dem Neandertaler, einem Peking Menschen, sind alle gestorben, Skelette. Man zeigt Gräber, von dem und dem, ob es stimmt? Nein, sagen die Historiker, stimmt wieder nicht. Man gönnt sogar die Gräber nicht, ist alles verschwunden.

Also, es genügt schon, das Leben jetzt, weil wir es immer verdrängen und weil wir verdrängen, heißt es auch schon, für Laien auch, das Verdrängte, meldet sich dann, desto mehr, im Verhalten, in Träumen zum Beispiel auch. Und vielleicht, weil wir, unser, beschränktes Dasein, unsere Sterblichkeit, verdrängen, meldet es sich, gerade in den Träumen, oder im Verhalten, weil wir es nicht anders ertragen können, wir müssen es verdrängen. Den Tod verdrängen wir. Nicht anständig, längere Zeit vom Tod zu sprechen. Paar Momente schon, aber weiter, lieber nicht. Wir verdrängen das. Und dann, meldet es sich. Denn der Tod, ist eine sehr wichtige Angelegenheit im Menschen. Alle Menschen, bis jetzt, haben den Tod erfahren. Es seien Explosionen, oder, im Bett sterben, im Spital, oder zu Hause, ja nachdem, Verkehrsunfall, kein Mensch kann sagen, er hätte länger gelebt. Manche Rekorde liest man in der Zeitung, einer, der 157 Jahre wurde, gut, dann stirbt er auch bald. Man denkt gleich, es sei ein Betrug, eine falsche Meldung, das wird kaum sein. Und wenn schon, ist er dann, tot. Das ist eine sehr ernste Sache.

Und ich glaube, wenn wir von dem sprechen und wir kennen, wenn ich das NT jetzt nehme, auch dort, die Kreuzigung von Jesu und was man weiter weiß, was mit den Jüngern geschah usw., aber, man kennt dort auch, eine Auferstehung, die man so schnell sagt, die Leute sagen dann, „ich glaube an die Auferstehung“, sagen, das wäre fromm und nett. Aber, was weiß man, was kann man erleben, von Auferstehung? Man weiß nicht mal, wie man aufersteht, als jung, als alt? Als alle Alter, zu gleicher Zeit, wie steht man auf? Lebt man weiter, wird man älter bei der Auferstehung, oder bleibt man so, wie man war? Man lacht auch dann, sind komische Fragen.

Das gleiche, sehen wir auch bei den Propheten, wenn wir den Untergang, der Wohnung Gottes sehen in der Bibel, bei den Propheten Jesaja, Jeremia, oder dann bei den Königen, 2. Buch Könige oder Chroniken, dann weiß man, der Tempel geht unter. Aber, es kommt bei den Propheten, immer eine Mitteilung, dass es doch wieder kommt, der Tempel, das Land, wieder bewohnt sein wird. Wo man sagt, das kann doch gar nicht? All die Leute, denn wenn es bewohnt sein wird, von Leuten später, kann man sagen, was haben wir davon? Wir sind gestorben, unter gegangen, später werden wir wohnen dann. Ich möchte selber, wenn ich den Untergang mitgemacht habe, selber da wohnen, frei wohnen können, nicht, mit Bedrängnis von Feinden, die neu angreifen, wie Nebukadnezar, wie die Feinde dann sind, ich möchte Leben und da sein. …

Der Tempel erbaut, heißt schon, nicht erbaut für eine Generation, die jetzt zufällig lebt, oder irgendwann lebt, sondern „erbaut“, sagt man dort gleich, bei den Kommentaren bedeutet, für die Leute, die den Untergang erleben, die erleben den neuen und sie erleben das vollkommen und die kommende Generation, auch. Also, ein merkwürdiges Hinein-Geschachtelt-Sein von Bildern der Propheten: „welche Generation erlebt es?“

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Wir spüren, wir denken linear, im Sinne, von Unendlichkeit, zeitlich, sagen, später. Die Linie der Zeit, geht weiter. Jetzt ist 1985, was ist dann 2085? Während, die Bibel immer meint, Ewigkeit. Die sagt, nein, Ewigkeit bedeutet, das Jahr 0, das Jahr 1000, das Jahr 2000…zu gleicher Zeit, nicht eins, nach dem anderen, zu gleicher Zeit, ein neuer Himmel, eine neue Erde, etwas ist da, nicht weiter leben, nicht sagen, die Mühsal, geht dann weiter, neu auferstanden, das ist dann da. Deshalb haben wir im NT, am Ende, eine Auferstehung in den Evangelien und sehen in den Offenbarungen auch, in den letzten Kapiteln, ein ganz Neues Leben und das nehmen wir nicht ernst.

Wir nehmen wohl ernst, die Realität hier, obwohl wir sagen, die Realität, ist unerträglich und uns unzumutbar, dass man so leben muss, das nehmen wir, die Realität ist so und wir wollen nicht wissen und wir wagen nicht zu träumen, von etwas, wenn es auch ein Wachtraum ist, zu träumen, von einem Leben, das da ist, das immer ist, das das Sein ist. Das war, das ist und das sein wird, in allen Momenten, die alle zusammen sind. Was habe ich von Auferstehung, sage ich manchmal, wenn meine Momente im Leben vergessen sind. Ich habe Momente gelitten, habe mich gefreut, war glücklich. Dann werde ich älter, dann stirbt man, ganz alt und dann, Auferstehung, heißt dann, weiter. Aber, es heißt dort, in der Geschichte, ich ertrag nicht, dass meine Momente von Glück, oder Leid, die nicht wieder da sind, die glücklichen Momente, ganz da sind und die leidvollen Momente, gerichtet sind, repariert sind, in Ordnung sind, dass nicht das Leid ist, ich sehe Leid und sehe, es ist gerichtet, repariert, recht gemacht.

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Also, das Leben so verlängern, würde bedeuten, gut, dann leben wir „200“ Jahre, „300“ Jahre und dann aber? Was ist dann? Was ist mit den Menschen, die gelebt haben? Ich möchte mal, dem Neandertaler die Hand drücken, mit dem diskutieren, über die Bibel, was auch sei, ja, der ist schon lange her, Skelett. Der hat doch gelebt, der war doch da! Waren Menschen da, findet man Tote im Moor, die dann Jahrtausende vielleicht liegen, ich möchte die wach haben. Dass ich weiter lebe, dann fehlt mir all das. Wenn es bei mir fehlt, bin ich krank. Es fehlt mir etwas. Also, ich würde immer, auch wenn ich weiter lebe, ohne Bedrohungen von Feinden und ohne Hunger und mit viel Geld, müsste ich immer sagen, es fehlt mir, dass meine Eltern nicht da sind, wo sind die?…Aber ich möchte auch, meine Momente vom Leben wieder da haben.

Auferstehung heißt deshalb, dass man all das, was man gelebt hat, wieder erlebt, aber nicht mehr wie im Traum, im Schlaf, sondern, man reisst die Augen auf, jetzt sehe ich klar, was ich dachte, sah, waren ungefähr die Symbole vielleicht, aber es war nicht echt und jetzt sehe ich, dass das eine, das andere, das Wahrnehmbare und das Verborgene zusammen da sind, es ist vollkommen da. Sonst, wäre Auferstehung, ein Trostpreis, der so gering ist, dass ich sage, nun ja, meinetwegen, wenn du nicht mehr hast, was soll das bitte sein? Zu gleicher Zeit träumen wir, denn wissen kann man gar nichts, träumen wir, glauben wir, von Gott in der Allmacht, Gott in der Liebe, Gott in der Liebe kann doch nicht Leute umkommen lassen, sogar sie selber töten, sie beten zu Gott und er lässt sie sterben, wer tut das schließlich? Gott hat gegeben, Gott hat genommen, also, Gott selber, tut’s doch. Wie der Hiob es dann auch sagt.

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Und so, möchte ich bei den Offenbarungen, gerade, die Realität sehen und mich fragen, ob wir im Leben, nicht schon genau das erleben, was die Apokalypse, im Alptraum, uns sagt, aber wir wollen es nicht wissen. Wir wollen den Traum nicht gedeutet haben. Den Traum, nein, den verbannen wir, Apokalypse, schrecklich. Nur wenn du imstande bist zu sagen, wann das sein wird, hoffentlich sehr viel später. Oder, dass ich das nicht mehr erlebe, dann denkt man lieber, tot, als diese ganze Geschichte. Und so, glaube ich, als Anfang, müssten wir uns fragen, wie stehe ich zur Welt, zum Leben, zur Ewigkeit? Was ist mit mir? Ich fühle mich sehr jämmerlich, arm, dürftig, wenn ich sage, was bin ich schon? Was kann ich schon? Kann manchmal einen Menschen, paar Worte Trost sagen, wenn sie mir glauben. Denn ich weiß selber, ich sage das, weil sie es brauchen. Aber Wirklichkeit, weiß ich auch, und wenn sie schon geheilt werden könnten, dann weiß ich schon, dann sterben sie doch, ein zweites Mal. Geheilt und sterben sie doch. Wie man sich oft fragen kann, wo blieben all die Geheilten von Jesu, der auferstandene Lazarus, wo blieben die?

Weil man spürt, das ist ein Spiel, wenn das ein zweites Mal doch stirbt und nicht ewig lebt. Und das ist das Schöne, glaube ich, gerade, beim Gedanken der Auferstehung, in den Evangelien und gerade, bei den letzen Kapiteln, in den Offenbarungen von Johannes, wo dann erzählt wird, von einer neuen Welt, wo kein Tod, in dem Sinne ist. Dass das nicht mehr da ist. Das, was wir dachten, es wäre ein Versagen von Gott, vom Himmel, dass wir sagen, nein, war ein Irrtum von uns, wir dachten, es sei ein Versagen. Wir sehen, es ist wohl da. Das könnte dann, sollte dann, die Offenbarungen, uns ein großes Geschenk sein, dass wir uns sagen, schau, endgültig, leben wir alle. Unser Hündchen, unsere Pflanzen, die Rosen, die Gräser, all das lebt, dass nicht gerade irgendetwas aufersteht, alles lebt und alles ändert sich und ist doch da. Was bei uns paradox ist, es kann nicht wachsen und zu gleicher Zeit da sein, es scheint dann, dort, doch so zu sein. Weil, eine Offenbarung bedeutet, ich zeige dir was das Leben ist. Als letztes jetzt, zeige ich dir das.

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Man kann sich fragen, ob wir nicht selber, sehr krank sind, weil wir sagen, schau, wieviel Strafen, Elend, kommt über die Welt und weil sie das verdienen. Und man kann das pädagogisch sehen, die Leute sind böse, sündigen, bekommen sie Strafen. Aber wir selber, haben das doch schon im Leben. Wir haben Dinge schon erlebt, wenn es auch nicht schlimme Dinge sind wie viele Leute hoffentlich, dann hat man doch vieles erlebt, gesehen, gehört, mitgemacht, man feiert doch jetzt diesen 8. Mai, dann bedeutet es, es ist sehr Schlimmes geschehen. In unserem Leben, in meinem Leben jedenfalls, habe ich miterlebt, dass das geschah, gewusst, oder vermutet und nachher erfahren, dass das so geschah.

Also wir sollten unser Leben in den Apokalypse sehen, dass das, was beschrieben wird, unser Leben ist, dort, in all diesen Kapiteln das beschrieben wird und sehe wie das ist, da, eine Traumdeutung, dann müsste ich sagen, ich deute jetzt die Apokalypse, wie einen Traum. Weil, ein Geschehen, Realität hier, die Bibel sagt es doch.

Die Bibel spricht von Gott, der hier kommt. Wo ist Gott hier? Gar nicht da. Engel kommen da, wo sind Engel da? Leute leben gegen 1000 Jahre, Jahrhunderte, Sintflut, Leben ist doch nicht da. Die ganze Bibel, vielleicht, auf dem Niveau, zumindest, wie ein Traum, wie eine Geschichte, die wir nicht verstehen, nur deuten können. Wenn wir Geschichte selber lesen, werden wir ganz in Zwang geraten, da werden wir „fundamentalistisch“, sagen, das ist genau so gewesen. Man weiß ganz gut, der das sagt, der weiß, dass es nicht so war. So nicht, wie hier, wie wir leben, es war wahr, für mich auch, buchstäblich wahr. Aber nicht in einer Welt, in einem Medium, wie wir das kennen hier und daher deuten wir das. Darum sage ich, zumindest, wie ein Traum.

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Und so müssten wir die Offenbarungen, auch als solche sehen. Nicht fragen, was sind die Pferde am Himmel? Das rote, weiße, schwarze usw., das fahle Pferd. Was bedeuten die Pferde? Sind „himmlische“ Pferde. Im Traum, kann man das sehen. Im Traum könnte man das sehen, sind Bilder der Mythologie, Bilder von Götter und von allerlei Wesen, Halbgötter, Mythologie, das sind Welt die nicht da sind. Aber wir, scheinen, sagen wir mal, soweit gefallen zu sein, wenn es aufs Fallen ankam, dass wir es nicht mehr verstehen, wir kenne die Sprache der Welt dann nicht, wir sind gefallen, wo wir sind, verstehen wir nicht, was ein Engel ist. Wir können ihn malen, zeichnen mit Flügeln, ja, wer hat hier je einen Engel mit Flügeln gesehen? Wenn schon, dann war es eine Halluzination vielleicht. Es gibt keine Engel mit Flügeln, denen man begegnen kann, der helfen kommt. Wir haben gesehen und sehen auch, dass ganz schlimme Momente da sind, dass wenn man betet und betet, es geht doch weiter. Ein Bombardement, geht weiter, auch wenn man gebetet hat. Flieger die die Bomben warfen, gar nicht gehört und Gott hat nicht gehört: die Bomben, halt die auf! Weiter, nach Programm ist es abgelaufen. Hinrichtungen kamen nach Programm. Obwohl es Hinrichtungen waren, für Leute, schuldlose Leute, die jeden Sinn, jedenfalls, hatten gar nichts zu tun gehabt, mit der ganzen Sache, die kamen aber doch zustande, für Millionen, kamen zustande, Hinrichtungen.

Sagen: Wo ist Gott dann, haben die Leute gefragt? Wenn Gott da ist und nicht reagiert hat, sagen die Leute, dann gibt es keinen Gott. Das heißt, sie haben die Apokalypse gelesen, bis dort, bis vor dem Ende. Aber Gott kommt gerade dort. Beim Hiob, kann man auch sagen, Hiob erlebt sehr viel, aber am Ende, spricht Gott mit ihm. So 40 Kapitel, geht alles nicht schön, bei Hiob, seine Freunde versuchen ihn zu trösten, es geht nicht. Am Ende, ist Gott da und alles ist da, aber deshalb, spüren wir vielleicht auch, es fehlt uns etwas. Es fehlt uns, eine Konfrontation, eine Begegnung mit dem Ende. Ein Ende, das nicht bedeutet, „Schluss“, Strich, Untergang, sondern, ein Ende, das bedeutet, ich werde wach, wie aus dem Schlaf und reibe mir die Augen aus und es ist Tag und wirklich da. Ich habe Alpträume gehabt, die manche Leute sie so erleben, die wach werden, ich habe sehr selten, ist eine Sache, wie ein Schicksal, ich weiß nicht warum das ist, sehr selten Alpträume gehabt, vielleicht paar 3, 4 Mal im Leben, ich weiß nicht mehr so genau. Aber, es sind Leute, die oft sehr böse Träume haben und dann erwachen, ach, Gott sein Dank, es ist alles da.

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Dass wir das Gefühl haben, wie die Psalmen auch sagen, sind wir Träumende, dass wir etwas sehen, wir haben es nicht erwartet, dass wir wach werden. Und wir sind, wenn wir uns sehen, wie wir in der Zeit fliessen, wachsen, weiter wachsen, zurück gehen, bis wir dann an ein Ende kommen, ist jedes Leben ein Alptraum. Wir verdrängen das auch wieder. Wenn ich aber sage, wo wind wir hier, im Saal sitzend, in 100 Jahren? Wo sind wir dann? Aber es bedeutet Ewigkeit, wenn du sterben musst, all diese Liebe, die du hattest, wo ist sie geblieben? Die hier nicht erfüllt werden konnte? Wo blieb das, wo hast du geglaubt, hast gebetet, ich habe gebetet, es kam aber nichts.

Deshalb, dieses Wachwerden zum Ende, ist kein Wachwerden, zum Untergang, zum Tod, sondern ein Wachwerden, zum Begriff, der Auferstehung, zur Realität der Auferstehung, zum Wachwerden zum neuen Jerusalem, wie es in den Offenbarungen auch erzählt wird, zum Wachwerden, wie die Propheten es sagen, der Tempel ist da, wir leben alle im Frieden, in der Vollkommenheit keine Angriffe, keine Krankheit, kein Tod ist da, tja, all das, was du verloren hast, hast du zurück. Kein Moment, wird dir fehlen. Du wirst später sagen, wie im Kommentar beschrieben wird, im Hebräischen, Aramäischen, wenn dir eine Stunde, man kann sagen, eine Minute, im Leben fehlt, ist keine Vollkommenheit da. Denn das Wort Vollkommen, im Hebräischen und das Wort Frieden, sind im Hebräischen, gleiche Worte. Schalom, schin-lamed-waw-mem 300-30-6-40, das gleiche Wort. Das heißt, ich kann nicht sagen, es ist vollkommen, es ist Frieden, weil mir fehlt die Minute, sie fehlt mir. Ich bin nicht gesund, bin nicht vollkommen, nicht ganz da. Deshalb, ist die Offenbarung am Ende, nicht nur eine Mitteilung, nun ja, „es wird wieder gut werden“, dann lebt ihr schon wieder, sondern eine Mitteilung, all das, was je, als verloren angesehen wurde, ist wieder da. Wir werden das bei der Besprechung, beim Lesen, dann sehen.

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Und dann möchte ich noch auf einen Punkt hinweisen. Nämlich, bei den Offenbarungen steht es mehrere Male, im Anfang, ganz in den ersten Versen und am Ende, beim letzen Kapitel auch, steht immer, das alles ist „nahe“, es geschieht „bald“. Also, vor 1800 Jahren, bald, nah. Hat er gelogen, ist doch eine Heilige Schrift, wie so denn? Weil wir immer denken in „Zeitbegriffen“, Zeit-Maßstäbe, mir ist bald, bei mir „bald“. Dass ich es erleben kann, jetzt vielleicht, bald und nah, warten muss, solange warten muss? Die Leute haben immer gewartet, Jahrhunderte. Wie oft hat man prophezeit, nach den Offenbarungen, jetzt kommt das und das, Pferde, Katastrophen, alles stimmt, es kam nix. Weil man nicht sah, es ist bald da.

Johannes hört es, von den Engeln, von Jesus, von Gott, hört er, es ist bald da. Es ist nahe, ihr werdet es noch, andere Stelle, ihr werdet es alles erleben, dies Geschlecht, wird alles erleben. Das Geschlecht ist längst verschwunden. Katakomben, kann man sagen, inzwischen mit dem Bulldozer weggenommen inzwischen, verpulvert, weg und doch nah, ihr werdet es erleben. Das heißt dann doch, wenn wir das so lesen, dass wir uns zumindest fragen könnten, was bedeutet das, nah, es ist bald da? Was kann das für uns sagen? Denn einfach nur, es war damals ein bisschen ein Irrtum.

Die Bibel, nehme ich an, als Wort Gottes, kann keinen Irrtum machen. Es kann nur sein, dass wir falsch schauen, dass wir eine falsche Brille anhaben, oder überhaupt, eine dunkle Brille haben, Augen zu machen. Aber es kann nicht falsch sein. Denn das ist sehr wichtig, dass wir uns die Frage stellen, was bedeutet dieses: „nah, dieses bald“?, in unserem Leben, dass jeder Mensch das erleben kann, Konfrontation mit dem Ewigen, nicht nachher, wäre in der Zeit, weiter gehend. „Bald und nah“, heißt jetzt, dass ich erlebe, Konfrontation mit Ewigkeit, kann ich als Mensch, jetzt erleben.

Kann die Ewigkeit in mir spüren und eine Art Glück erleben, dass vielleicht der andere, nicht ahnt, dass es existieren kann. Der sagt, schon ganz nett und schön, aber, ich sage, ganz nett, ganz schön und doch stirbst du, sage ich das, bei mir selber, sage ich das, nicht frech, als Beleidigung. Ich sage immer, schön und nett, aber dann, in 100 Jahren? Wo sind wir dann? Ich möchte gerne, dass wir genau so sind, aber nicht wie jetzt, sondern, klar sind, dass wir wissen, wer wir sind und ganz klar. Ich möchte doch jeden gerne kennen. Das geht doch nicht, die Zeit lässt nicht zu, die Gesellschaft lässt nicht zu, das geht doch gar nicht. Paar Leute, kenne ich ein bisschen. Man denkt, man kennt sie gut, sehr wenige, ich kenne mich selber sehr wenig, geschweige, werde ich andere kennen. Also ich glaube, eine Konfrontation mit Ewigkeit, täte uns allen sehr gut.

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Und ich möchte die Offenbarungen so erzählen, dass sie immer hinweisen, auf diese Schlusskapitel, diese Auferstehung, die immer da ist, nicht so als Trost, sondern, als real erzählt wird, so, ist es wirklich, es wird beschrieben wie. Wort Gottes, sage ich wieder, heilige Schrift. Es gibt keine besseren Worte von Gott, schlechtere, kann nur sagen, ich verstehe die Worte besser, die anderen, weniger gut. Wenn die Worte gleich sind, heilig sind, könnte ich eher mir vorstellen, weil ich meine eigenen Beschränkungen kenne, was weiß ich von Chemie z. B.? Ich habe mal gelernt, Chemie, längst vergessen, was weiß ich von Astronomie, auch gelernt mal, heut Astrophysik gibt, ich weiß von dem doch nichts und soll wissen von Ewigkeit? Das Wissen geht nicht.

Hier, ist die Offenbarung, erklärt uns, was unsere Leben hier ist und was unser Leben, in Ewigkeit, sein könnte, wenn wir glauben können, an das Nahe-Sein. Das wäre später mal wieder? Nein, das Nahesein, das Bald, müsste ein unserem Leben, nah und bald sein. In 3 Jahren, ist nicht bald, nicht sehr weit, aber nicht bald. Bald, müsste sein, das Hebräische, ata (atthah), ajin-thaw-heh 70-400-5, jetzt, müsste bald sein, keine Stunde, ein Tag, nicht länger, bald, da sein. Das Geschlecht das es erleben kann. Es sterben doch inzwischen die Leute. Nein, alle werden es erleben.

Das bedeutet, es ist eine Möglichkeit, eine Öffnung, um es zu erleben. Ich weiß, man erwartet von der Offenbarung ganz andere Dinge, aber ich möchte gerade diese Seite besprechen. Die Anderen, sagte ich schon, gibt es eine große Literatur darüber, Bücherschränke voll, von Offenbarungen, große Bücherschränke voll. Ich habe mal gesehen, bei einem Pfarrer der hatte eine Sammlung von Offenbarungen gehabt, eine ganze Wand, nur Offenbarungen, allerlei Kommentare usw., wenn man ihn fragt, der schreibt so und der so. Wir müssten es selber erleben. Dass andere schreiben und sagen, ist ganz schön, kann sehr wichtig sein, genial sein, aber, selber erleben, das ist entscheidend. Sonst ist man draussen, in Projektion. Selber erleben, ist eine große Sache.

Ich glaube, es wäre wichtig, das wir die Offenbarungen so, selber erleben, tatsächlich imstande wären, es zu sehen und dass es möglich sein wird, in diesen 4 Abenden, dann doch das so zu geben, dass wir am Ende vielleicht sagen, doch, ich habe es nicht erreicht, gewiss nicht, so leicht ist es nicht, aber es ist so schön, so leicht zu sein, zu schön, die Geschichte, wenn ich ein gutes Buch lese, dann zum Ende komme, dann sage ich schade, noch 5 Seiten, was kann da geschehen? Wenn es noch 100 Seiten wären, aber gleich aus, ist nicht schön. Es sollte so sein, dass wir es verstehen können, wie ein schönes Buch im Leben, ein schönes Buch, das weiter geht. Ich erlebe es, ich kenne das Buch jetzt. Dass wir die Offenbarungen so betrachten könnten und so erleben könnten.
Ich mache dann gerne Pause und dann, in 1/4 Stunde, gehe ich gerne weiter, mit der 2. Stunde…
2022-04-11