Weinreb Tonarchiv

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Die Melodie unseres Lebens in den Psalmen

Archiv-Nr. 84Mp93 / Laufzeit: 7h 28min

Die Psalmen als Spiegel unseres Erlebens. So wie es bei einem Lied tiefe und hohe Sequenzen gibt, so durchleben wir Täler und Höhen. Alles gehört dazu. Erst die Gesamtheit ist das Lied. Angst, Trauer, Freude, Verfolgung, Triumph, Zorn und auch Dankbarkeit bilden Tonart und Noten unseres eigenen Liedes, welches wir nur selbst singen können.
Friedrich Weinreb gibt Einblicke in das jüdische Verständnis der Tehilim, wie die Psalmen auf Hebräisch lauten, und zeigt in diesem Vortrag, wie sie bei uns innerlich zum Klingen gebracht werden könnten.

  1. David, der Geliebte, lobt. Danken geschieht bei uns durch tief empfundenes Glück. Dank im stillen Kämmerlein. Die Ausstrahlung des Dankbaren. Das Lied als Regel der Liebe und Ausdruck des Zeitlosen. Empfinden wir uns selbst als Geliebte?
  2. Das Inwendige des Menschen – sein stilles Kämmerlein. Die Harfe im Fenster. Wann ist unser inneres Fenster geöffnet, sodass der Ruach (Geist) hineinwehen und die Harfe zum Klingen bringen kann? Der Kritiker ist offen für den bösen Geist. Das Spiel auf acht oder zehn Saiten. Die 150 Psalmen in der Verbindung mit dem Vogelnest aus 5. Mose 22, 6-7 (… wenn du auf dem Wege findest ein Vogelnest auf einem Baum oder auf der Erde, mit Jungen oder mit Eiern, und daß die Mutter auf den Jungen oder auf den Eiern sitzt, so sollst du nicht die Mutter mit den Jungen nehmen, sondern sollst die Mutter fliegen lassen und die Jungen nehmen, auf daß dir’s wohl gehe und du lange lebest.). Der See Genezareth (hebr. jam kinereth = der See der Harfe).
  3. Gottes Odem in uns. Wer Gott näherkommen will, muss seinen Standpunkt »opfern«. Die Zerlegung des Opfertieres – Neuordnung unserer Umstände. Gottes Zorn und des Menschen Zorn. Liebe gehorcht keinem Gesetz. Wagt es der Mensch zu lieben?
  4. Der Kapellmeister – Sieger über das Erstarrte. Lied des Aufsteigens, schir ha-ma’aloth. Aufsteigen und Fallen. Ab Psalm 121 folgen 15 »Lieder des Aufsteigens« – Momente in unserem Leben. Nur durch Gesang ist ein Nahen zum Zentrum möglich. Die 15 Stufen im Tempel – die 150 Psalmen. Die Instrumente – wenn es sich bei uns singt, tönt die ganze Welt mit. Der Aufstand der Kinder Korach – unsere Klage wider unsere Lebensumstände. Adam singt den 90. Psalm, den Psalm des Sabbats. Wahre Vernunft kommt aus dem Ewigen, nicht durch Ableitungen im Äußeren.
  5. Je mehr wir geben, desto mehr kommt uns. Bedeutung des »Sela«. Gott leidet, weil der Mensch die Liebe ablehnt. Im Glauben können wir die Einheit erkennen. Wissen trennt. Ab der 37. Minute Besprechung von Psalm 148.
  6. Weiter mit Psalm 148. Zebaoth, zeba, zawar – Zusammenhänge in der hebr. Sprache. Tanin, der große Fisch mit dem Wert 500. Das erhöhte Horn.
  7. Hiob und das Unverständnis. Stürme im Leben. Die Liebe als Tanz des Lebens – fortwährendes Nähern und Sichentfernen. Das Staunen in den Psalmen. Der Hirte und die Herde. Die Nacht, lajla, und Lilith. Der Tag beginnt mit der Nacht. Ab der 30. Minute Besprechung von Psalm 27. Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Das Wohnen im Hause Gottes.
  8. Weiter mit Psalm 27 ab Vers 6. Angst vor der Nacht. Die Verbindung zwischen Psalm 90 und 91 – 6. und 7. (Schöpfungs-)Tag. Verlust des Paradieses. Nest, Vogel, Nagel. Ab der 40. Minute Besprechung von Psalm 92.
  9. Glück bedingt Offenständigkeit. Die Psalmen beginnen mit aschrej, dem Achten. Wohnt der Glaube in uns? Sind wir ihn gewohnt? Die mystische Rose. Ab der 15. Minute Allgemeines über die Lobpsalmen. Das Wort trägt uns, nicht umgekehrt.
  10. Gut, tow, und die Zahl 153. Danket dem Herrn. Reichtum und die Zahl 10.
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