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Der Hebräerbrief

Archiv-Nr. 86Z200 / Laufzeit: 33h 31min

Ende 1986 begann Friedrich Weinreb die Besprechung des Hebräerbriefes. Dabei versuchte er weitestgehend Vers für Vers vorzugehen, konnte aber aufgrund der Zeitverhältnisse nicht alles erläutern. Diese Tage in Zürich waren deshalb so interessant, weil nun ein Jude über einen neutestamentlichen Brief sprach, der – wie es von Christen gerne behauptet wird – den Judenchristen gewidmet war. Insbesondere die Themen Alter und Neuer Bund, der Opferdienst durch Menschen und das Opfer Jesu, sowie die Person Melchisedeks erscheinen auf einmal in einem ganz anderen Licht, wenn jemand darüber spricht, der die hebräische Sprache und das Alte Testament mit der Muttermilch aufgenommen hat, aber auch das Neue Testament vollumfänglich als vom „ruach ha-kodesch“ (Heiliger Geist) inspiriert ansah.
Es liegt auf der Hand, dass Weinreb nicht eine Gruppe von Juden vor Augen hatte, an die dieser Brief adressiert war, sondern den Hebräer an sich sah. Im Hebräischen lautet ein Wort für Jenseits »ewer« (verwendet z.B. in 5. Mose 5,25), (in Zahlen 70-2-200). Das »w«, in diesem Fall der 2. Buchstabe im hebräischen Alphabet kann als »b« und als »w« ausgesprochen werden, also ewer oder eber. Davon stammt das Wort »Hebräer«. Das »H« zu Beginn des Wortes kam durch die Verballhornung im Griechischen. Der Hebräer kommt seiner Wortbedeutung gemäß „von drüben“, von der anderen Seite. Es ist nicht die andere Seite im geografischen Sinne gemeint, sondern die Seite, die der materiellen unsichtbar gegenübersteht.
Der Hebräer in uns ist das Jenseitige, das von der anderen Seite kommt und von dort „weiß“. Trotzdem ist dieser Teil in uns geneigt, die Gepflogenheiten des Diesseitigen, der Welt, dem Kosmos, wie es das Neue Testament nennt, anzunehmen und zu akzeptieren, obwohl er es besser wissen könnte. Doch übermannt ihn das Wissen des Konkreten, so dass ihm „nur“ der Glaube bleibt. Wozu dieser aber imstande ist, und dass dieser die Sprache der Liebe ist, offenbart dieser Brief, der an unser Innerstes adressiert ist.

Inhaltsangabe in Auszügen und Stichworten zur Orientierung:

  1. Einführung. Hebräisch – Aramäisch. Gesetz und Thora. Schriftlich – mündlich. Ein Brief muss für alle Zeiten gelten. Der Hebräer, von jenseits kommend. Das Zeitliche fließt hinweg. Das Ewige bleibt. Jesus im Ewigen. Der Mensch hat einen Weg.
  2. Kap. 1, 1-2
    Der Prophet, nawi, kommen und bringen. Der Vater baut durch den Sohn. Was bedeutet der Sohn für uns? Der Sohn ist Erbe über alles. Das Heil aus den Juden. Glücklichsein.
  3. Kap. 1, 3
    Wiederholung von „schriftlich und mündlich“. In der Welt aber nicht von der Welt. Olam. Reinigung von Sünden. Zur Rechten Gottes. Benjamin als rechter Sohn. Höhe.
  4. Kap. 1, 4-5
    Krankenbesuche. Wesen und Bedeutung der Engel. Kind und Kind-sein. Heute habe ich dich geboren (Ps. 2,7).
  5. Kap. 1, 5 ff.
    Der Sohn ist die Frucht des Jenseitigen. Das Öl der Freude. Die Sehnsucht als Lebensgrundlage
  6. Kap. 1, 13 – 2, 4
    Die rechte Seite. Essen und Vollendung. Fleisch essen. Zeichen und Wunder. Die Wichtigkeit jedes einzelnen Menschen. Leichtigkeit im Leben durch Verbindung zum Ewigen.
  7. (Ton in den ersten 10 Minuten dumpf) Zusammenfassung des Vorhergehenden. Träume und Prophetie. Der Hebräerbrief als Botschaft aus dem Unbewussten. Engel und Dämonen. Tarot und I-Ging. Der Mensch ist imstande, Grenzen zu überwinden. Das Lamm herrscht.
  8. Kap. 2 (die letzten Verse, jedoch nicht im Detail).
    Die Last der Liebe im Gefühl des Unverstanden-seins. Erzählung der Geschichte der Kundschafter (Jehoschua und Kaleb). Wachstum in der Zeit.
  9. Kap. 3, 1-7
    Himmlische Berufung. Josua, Sohn der „50“. Mose kommt nicht ins verheißene Land. Verstocket eure Herzen nicht!
  10. Kap. 3 bis Ende
    Fortführung: Die bitteren Wasser. Die Versuchung in der Wüste. Sünde und Reue. Gottes Zorn. Der Abfall. Alle über 20 Jahre gelangen nicht ins Land der Verheißung.
  11. Kap. 4, 1 ff.
    Zur Ruhe kommen. Das fremde Feuer des Rausches. Heidentum. Verstockung.
  12. Kap. 4, 12 ff.
    Das Wort Gottes als zweischneidiges Schwert. Ungehorsam. Der Hohepriester (kohen gadol). Israel, Volk und der Körper. Der Sieg „unten“ wird „oben“ entschieden. Levi lenkt dich nach innen. Es ist jemand da, der bis ins Letzte führt.
  13. Kap. 5, 1-6
    Die Herrscharen und ihre Bedeutung für uns. Der Hohepriester und die Bundeslade im Allerheiligsten. Schließung des Bundes. Melchisedek.
  14. Fortführung. Der König und der Priester. Pharao. Das Leben Moses. Sein Ursprung und seine Grenze. Bedeutung des Königs in uns. Die Macht der Worte. Der Zehnte. Lebensfreude.
  15. Gesetz und Liebe. Das Wort Gottes ist der Baum des Lebens.
  16. Kap. 5, 7-10
    Die Botschaft aus der Welt des Seins. Flehen und Beten. Bitten um Erfolg und Erfolgsversprechen – der Ruf nach Barrabas? Sünde.
  17. Kap. 5, 11 ff.
    Hart im Hören. „Die ihr längst solltet Meister sein.“ „Denn wem man noch Milch geben muss.“ Die feste Speise.
  18. Kap. 6 ff.
    Zunächst Fortführung. Was ist Entwöhnung? Danken und Glücklich-sein. Geübte Sinne. Die Aufgabe Satans. Abfall, die Neigung des Hebräers. „Redu“: Steig hinab! „Lamme“ die Welt – herrsche wie ein Lamm.
  19. Kap. 6, bis Vers 7
    Neubeginn nach Sommerpause mit 10-minütiger Wiederholung und Einführung. Versuchung und Versucher.
  20. Kap. 7, 1 ff.
    Wodurch kann das Böse überwunden werden? Melchisedek, König von Salem. Melchisedek und Abraham.
  21. Was könnte das Historische für uns bedeuten. Herkunft der Sprache.
  22. Sem, der Name. Japhet, die Schönheit und Harmonie. Ham, Hitze und Emotionalität. Reaktion auf irdische Ereignisse. Ungeduld des Herzens. Das Lamm. Die Knechtschaft Hams. Grenzgebiete: PSI, Reinkarnation. Lot und die Schlange. Die 5 gegen die 4 bei Abraham. Melchisedek und Jesus.
  23. Versprechen der Schlange. Der verlorene Sohn. Melchisedek im AT und Jesus im NT. Glaube, Liebe, Hoffnung und unsere innerste Sehnsucht wurden uns nicht von unseren Eltern vererbt. Der Zehnte bei Abraham. Lot und seine Töchter. Brot und Wein. Der Zehnte für die Kinder Levi.
  24. Kap. 7, 11 ff.
    Nicht nach der Ordnung Aarons. Juda hat kein Pristertum. Trotzdem stammt der Messias vom Stamm Juda.
  25. Kap. 8, 1-5
    Die Stiftshütte. Die Wohnung geht mit und hat kein Fundament. Das durchsichtige Dach. Gog und Magog – Krieg der Völker. Der Thron Gottes. Rechts. Opfer – Näherkommen. Sinai.
  26. Kap. 8, 6 – 9, 6
    Alter und neuer Bund. Weihrauch. Die Bundeslade und der Deckel der Versöhnung. Die Cherubim auf dem Deckel. Der Hohepriester und das Blut.
  27. Fortführung bis Kap. 9, 9
    Der Tod ist der Ursprung der Unreinheit. Die rote Kuh. Das Verbrennen der Kuh. Die Asche im Wasser. Unreines rein machen. Jesus bei den Huren und Zöllnern. Die Unvollkommenheit des Hohepriesters. Der Dankbare wird beschenkt.
  28. Kap. 9, 10 ff. (Keine vollständige Besprechung aller Verse)
    Mit seinem eigenen Blut – du bist gemeint! Was verbirgt sich hinter den äußerlichen Dingen?
  29. Kap. 9, 23 – Beginn von Kap. 10
    Die Versuchung ist allgegenwärtig. Der Hohepriester des alten Bundes geht jedes Jahr. Ursprung des Hasses und der Unfähigkeit zu lieben. Taubheit durch Wohlstand.
  30. Kap 10, 1 ff.
    Blut und Gleichnis. Der Egoismus der Sentimentalität. Blutvergießen geschieht schon im Beleidigen. Bringe das Wunder durch dein Leben in die Welt.
  31. Kap. 10 bis Vers 21
    Wiederholung nach Ferienpause. Nochmaliger Vergleich von altem und neuem Bund. Philosophie kann nicht befreien.
  32. Kap. 11 (ab 14. Minute)
    Abel, hewel, das Nichtige. Kain, von Gott gekauft. Abels Opfer wird angenommen. Die Alten.
  33. Nochmals Besprechung des Beginns von Kap. 11
    Was ist Glaube? Gott näherkommen ist nur durch den Glauben möglich.
  34. Kap. 11, 5-6
    Henoch, der Begleiter des Menschen auf dem Weg in die Einsamkeit. Metat, die doppelte Neugeburt. Noah und die Arche.
  35. Kap. 11, 7 ff.
    Fortsetzung. Die Maße der Arche. Abraham. Wo dich der Glaube hinführt.
  36. Fortsetzung mit der Opferung Isaaks auf dem Berg Morija. Mose. Die Kinder werden im Zeitstrom ertränkt.
  37. Kap. 11, 20 ff.
    Der Einzelne ist wichtig. Uns begegnet was wir glauben. Wer Gutes denkt und erwartet, steht in Beziehung zu Gott. Im „Düster-Dreinschauen“ zeigt sich die Besesseneheit. Die Segnung Jakobs. Amram und Jochbed, die Eltern Moses. Pharaos Gier.
  38. Mose im Hause Pharaos. Seine Beobachtung, wie sich zwei Hebräer streiten. Die Freiheit des Hebräers – jeder hat die Wahl. Die Erstgeburt – Verbindung mit dem Himmel. Die Spaltung des Meeres des Endes (jam suph). Was bedeutet der Fall Jerichos, der Mondstadt. Rachab und die Errettung der Kundschafter. Die Hure dient einem nützlichen Gott.
  39. Kap. 11, 32
    Wiederholung und Fortsetzung der Besprechung Rachabs.
  40. Kap. 11, 35 – Beginn von Kap. 12
    Frauen bekamen ihre Männer durch Totenauferstehung. Zur rechten Gottes – ruhen in der Wahrheit.
  41. Zentrum des Hebräerbriefes: Der Iwri (der Hebräer, der Jenseitige). Wo ist der Hebräer in dir, der dich zum Glauben befähigt? Warnung vorm Veräußerlichen der Bibel.
  42. Kap. 12, 1 ff.
    Sünde wider den Heiligen Geist. Wie wir denken, so handeln wir. Was bedeutet „die Kinder züchtigen“ unter Einbeziehung des Sprüche-Verses „wer die Rute schont …“?
  43. Wiederholung des Themas „Züchtigung“. Kämpfe nicht mit den Waffen des Bösen.
    Kap. 12, 12 Richtet wieder auf die lässigen Hände und die müden Knie. Esau findet keinen Raum zur Buße.
  44. Schlussgedanken zum Hebräerbrief, insbesondere Kap. 13 (keine detaillierte Besprechung des Kapitels) – Lob- und Dankopfer
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