Weinreb Tonarchiv

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Der beziehungslose Mensch im Bild des Turmbaus von Babel

Archiv-Nr. 82M145 / Laufzeit: 2h 56min

Obwohl der Mensch das Wort mit seiner Verbindung zum Ursprung hat, beginnt er auf seinen eigene Art und Weise mit dem Baumaterial des Irdischen gen Himmel zu schreiten. Die Verwirrung beim Geschehen des Turmbaus zu Babel heißt nicht, dass plötzlich verschiedene Sprachen im Äußeren gesprochen werden; der Mensch nimmt die tieferen Schichten des Wortes nicht mehr wahr, obwohl er diesen Zugang ursprünglich bei sich hatte. Er vernimmt beim Wort nur noch die „klingende Schelle“ (1. Kor. 13) aber nicht mehr dessen inneres Wesen. Erst das Pfingstgeschehen als Erlebnis beim Menschen selbst lässt ihn wieder in Verbindung zum Urspung des Wortes treten.

  1. Wer im Wort beschränkt ist urteilt schnell und hart. Was ist der Sinn unseres Seins im Materiellen? Liebe ist jenseits aller Berechnung.
  2. Babel, Babylon, ist hebr. nahezu identisch mit dem Wort für Verwirrung. Der Turm, hebr. migdal, ist das Größer-Werden. Wohin wachsen wir? Durch das Bauen des Turmes geht die Beziehung zum Wort verloren. Die Sprache ist für den Menschen elementar zur Begegnung mit sich selbst.
  3. Der Menschen Einheit in der Verschiedenheit. Die „andere Seite“ möchte zu dir hindurchbrechen. Bewusstes und Unbewusstes spaltet sich in uns selbst. Der Turm zu Babel wird unter dem Regiment Nimrods erbaut. Wo und wann regiert Nimrod bei dir?
  4. Der Turm als Repräsentant des Leistungsprinzips. Amalek. Abraham als Vater aller Völker. Der Glaube ist Herr über Körper und Bewusstsein. Glaube, Liebe und Hoffnung sind die Sprache aus der das Verständnis des eigenen Seins resultiert. Ende der Verwirrung. Nachäffen und maschinisiertes Leben als Kennzeichen eines Turmbauers.
  1. 82M145 01 Friedrich Weinreb Download 42:41
  2. 82M145 02 Friedrich Weinreb 44:05
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  4. 82M145 04 Friedrich Weinreb 45:15