Vorträge Reichenau 2015

Artikelnummer: 2015/1

Gesamtlaufzeit: 2h 44 min
Tonqualität: sehr gut
Referenten:  Gabriel Strenger / Klaus Hälbig / Eugen Baer

Kategorie: Zusammenstellungen


14,90 €

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Beschreibung

Gesamtlaufzeit: 2h 44min
Tonqualität: sehr gut
Format: MP3-CD

Alle zur Veröffentlichung freigegebenen Vorträge der Reichenau-Tagung 2015 zusammen auf einer MP3-CD:

«Wir werden tun und hören: Ganzheitliches Handeln und Verstehen»
Gabriel Strenger, Psychotherapeut, Autor und Dozent, Jerusalem
 
«Mehr tun, als erwartet wird»
Dr. Klaus Hälbig, Autor, Akademiereferent, Rottenburg-Stuttgart
  
«Ich habe mein Leben umsonst gelebt»
Prof. Eugen Baer, Semiotiker, Autor, Geneva, NY, USA

Sollten Sie Interesse an einem Einzelvortrag auf Audio-CD haben nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Tagungsthema: Tun umsonst.

Wir leben in einer Welt des Tuns. Dabei kann Tun vieles sein - Existenzsicherung, Obsession, Krankheit, Vergnügen, Existenzkampf und anderes mehr. Tun kann uns auch Klarheit verschaffen, Schönheit offenbaren, Liebe eröffnen, Freude und Einheit erleben lassen. Tun hat viele Qualitäten. In dessen Geschehen bewegen wir uns absichtsvoll wie auch absichtslos. Wir agieren und reagieren. Im Tun verhalten wir uns und darin drückt sich unsere Haltung aus. Sind wir gar, was wir tun? Oder kommt es gar nicht darauf an, was wir tun oder nicht tun? Bleiben sich die Situationen gleich? Wie? Einfach atmen. Das weder absichtsvoll noch absichtslos ist. Das einfach atmet - umsonst, von selbst.

Friedrich Weinreb war ein «Maggid des Tuns». Einer, der das Tun in seiner ganzen Vielfalt und seinen Qualitäten erlebt und gelebt hat. Einer, der tat um des Tuns willen. Einer, dessen tatkräftiges Leben Sinn gestaltete. Dessen Sinn sich aus der unerschütterlichen Stille ergab. Ein Mysterium. Eine Gabe der Gnade - ohne dass er vorgab, dessen Sinn letztgültig zu wissen. Lebenslang erzählte er davon. Vor allem auch in den über hundert chassidischen Geschichten. Erzählungen des Tuns. Auch seines Tuns, in dem immer das Tun Gottes durchscheint. Das, ob absichtsvoll oder absichtslos, letztlich ein Tun umsonst ist. Oft ist es unverständlich in unserem raumzeitlichen Leben und Verständnis.

Überhaupt. Wer und was handelt in unserer globalisierten und digitalisierten Welt? Sind wir es oder sind wir nur Zuschauer der Ereignisse? Wie lässt sich das Tun umsonst, für manche ein Ideal der Liebe, leben? Weinrebs Tun, selbst in Zeiten des Krieges, war seine Antwort. Wir geben mit unserem alltäglichen Tun und Verhalten unsere. Meist ist es ein Ringen, ja ein Kampf. Wie bei Kain und Abel, Jakob und Esau, Aron und Moses. Das biblische Geschehen spielt sich in uns ab. Dessen Gewahrsein kann in der Auseinandersetzung mit äusseren Realitäten innere Räume und Himmel öffnen. Räume, die uns das «Mysterium des Tuns» (so ein autobiographischer Buchtitel Weinrebs) anders erleben lassen. Anders - als verborgenes Wirken Gottes. Liebe nicht als Ideal. Liebe als Gnade.

Wer ist Gott? Wer bin ich? Was ist Liebe? Was ist Gnade? Fragen, deren Antworten sich im Leben von selbst entfalten können. Wobei der Weg nur begrenzt übers Denken und Wissen geht. Gibt es doch unzählige Formen des Wissens. Selbst ein Wissen und ein Verstehen, das frei von Denken ist. Das, sobald es Vielheit generiert, letztlich wieder Unwissen ist. Nichts lässt sich endgültig erklären, erfahren und erzählen. Vorübergehend nehmen wir die Erscheinungen wahr - umsonst. Von selbst wandelt sich dabei Wissen immer wieder in Unwissen und löst sich auf. Was bleibt? Ein Mysterium. Und das Tun umsonst. Gott kreiert die Schöpfung umsonst. Umsonst leben wir. Umsonst sterben wir. Von selbst geschieht alles aus Liebe und Gnade in Gottes Namen: «Ich bin, der ich bin». Bevor ich in diesem Leben war, Bin Ich. Ich Bin das Selbst. Vom Selbst geschieht alles von selbst - umsonst.

Dr. H. Ringger, Juli 2015


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